Die Reise des Wiegens von Rhesusaffen: Der Messprozess

Veröffentlichungsdatum: 29.03.2026

Aktualisierungsdatum: 29.03.2026

Im vorherigen Artikel „Die Reise des Wiegens von Rhesusaffen: Vorbereitung“ beschrieben wir das Wiegen einer älteren Rhesusaffendame namens „Shimobukure“ sowie die Vorbereitung und Herstellung der benötigten Ausrüstung. In diesem neuesten Artikel „Messung“ werden wir die Ergebnisse der Gewichtsmessung und deren Verwendung im Tierhaltungsmanagement erörtern.

Wir starteten diese Initiative im November 2024, und nachdem Shimobukure sich etwa vier Monate lang an die Futterstation gewöhnt hatte, begannen wir im März 2025, sein Gewicht zu erfassen. Nach verschiedenen Versuchen, um sicherzustellen, dass er die Futterstation auch wirklich aufsuchen würde, beschlossen wir, Welpenmilch auf sein Lieblingsbrot zu träufeln, um es für ihn attraktiver zu machen.

Brot mit Milch

Das Wiegen verlief jedoch nicht reibungslos. Shimobukure war wegen des 3 cm großen Abstands, der durch das Aufstellen der Waage entstanden war und während der Eingewöhnungsphase nicht bestanden hatte, vorsichtig und zögerte, die Plattform zu betreten.

Mit prallen Wangen unter der Futterplattform

Zur Verbesserung haben wir eine 2,5 cm dicke Platte um die Waage herum angebracht, um etwaige Lücken zu minimieren.

Links: Vor der Verbesserung. Rechts: Nach der Verbesserung.

Nach diesen Verbesserungen kletterten die Vögel beim Wiegen ohne Zögern auf die Futterplattform, und wir konnten sie endlich zuverlässig wiegen.

Gewichtsveränderungen in Shimobukure

Die obige Grafik zeigt die Gewichtsmessungen, die ab März 2025 alle zwei Wochen durchgeführt wurden. Basierend auf diesen Ergebnissen haben wir uns bezüglich Shimobukures Gewichtsmanagement mit einem Tierarzt beraten. Im Sommer, wenn Tiere tendenziell an Gewicht verlieren, haben wir versucht, sein Gewicht bei etwa 4 kg zu stabilisieren, um den Gewichtsverlust auszugleichen. Im Winter, wenn die Temperaturen sinken, haben wir versucht, sein Gewicht bei etwa 4,5 kg zu stabilisieren, um seine Körpertemperatur aufrechtzuerhalten.

Seit wir diese Initiative gestartet haben, konnten wir Veränderungen in Shimobukures Verhalten feststellen. Früher hielt er sich oft etwas abseits der Gruppe auf, jetzt klettert er häufig auf die Spitze der Plattform und ruht sich dort in der Gruppe aus.

Ich habe außerdem den Eindruck, dass seine verbesserte Fähigkeit, selbstständig zu fressen, ihm mehr Energie und Selbstvertrauen gegeben hat. Früher wartete er oft ab, was die anderen Affen beim Fressen machten, und kam später zum Fressen. Seit dieser Maßnahme frisst er nun aber ohne Abwarten mit den anderen Affen zusammen. Ein stabiles Gewicht trägt vermutlich zu dieser Verhaltensänderung bei.

Aufbauend auf dieser Erfahrung möchten wir daran arbeiten, auch das Gewicht anderer Personen messen zu können, um die Gesundheit der gesamten Gruppe besser überwachen zu können.

[Tierpflege- und Ausstellungspersonal des Inokashira Park Zoos, Onodera]

(29. März 2026)