Bezüglich der Euthanasie japanischer Rotfüchse
Nachricht
17. August 2026
Hachi, eine weibliche japanische Rotfuchsdame (geschätzt 11 Jahre alt), die im Kleintiergehege des Inokashira-Parkzoos (Hauptzoo) gehalten wurde, war aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands seit dem 5. April 2026 nicht mehr zu sehen. Untersuchungen ergaben mehrere Knoten in ihrer Brust, die stark auf ein Lymphom hindeuten.
Obwohl die Behandlung fortgesetzt und alle Anstrengungen unternommen werden, das Leiden zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten, ist keine Genesung zu erwarten, und das Leiden wird sich wahrscheinlich sogar verschlimmern. Daher haben wir schweren Herzens beschlossen, das Tier am 17. August einzuschläfern.
Krankengeschichte und bisheriger Behandlungsverlauf usw.
Hachi wurde 2015 in der Präfektur Ishikawa gerettet und kam im Mai 2017 in den Inokashira Park Zoo.
Im Februar 2026 traten bei dem Tier Symptome wie Appetitlosigkeit, Durchfall, Erbrechen und Zittern auf, woraufhin wir Röntgenaufnahmen und Blutuntersuchungen durchführten. Zu diesem Zeitpunkt war der Tumor auf den Röntgenbildern jedoch nicht deutlich sichtbar, und die Ursache blieb unklar. Da die Symptome anhielten, stellten wir die Ausstellungen des Tieres ab dem 5. April ein und konzentrierten uns seither auf die Behandlung, einschließlich der medikamentösen Therapie.
Am 14. April zeigte eine Kontrolluntersuchung mittels Röntgen und Ultraschall eine etwa 4 cm große Raumforderung in Herznähe. Die Zellanalyse deutete stark auf einen Lymphom hin. Zur Unterdrückung des Tumorwachstums wurden Steroide verabreicht, und der Appetit kehrte allmählich zurück.
Wir verabreichten dem Patienten weiterhin Steroide, sobald er Appetitlosigkeit verspürte. Am Morgen des 13. August traten jedoch Atembeschwerden auf, woraufhin wir eine Untersuchung durchführten und feststellten, dass sich eine große Menge Flüssigkeit in der Brusthöhle angesammelt hatte. Noch am selben Tag führten wir eine Operation zur Drainage der Flüssigkeit durch.
Entscheidung und Durchführung der Euthanasie
Nach der Drainage der Pleuraflüssigkeit erholte sich Hachi vorübergehend, doch dann traten erneut Atemprobleme auf. Nach eingehender Abwägung der bisherigen Situation und der zukünftigen Aussichten wurde festgestellt, dass eine Behandlung sein Leiden nicht lindern, sondern es wahrscheinlich sogar verschlimmern würde. Daher wurde im Sinne des Tierschutzes entschieden, Hachi einzuschläfern, um sein Leiden nicht unnötig zu verlängern. Die Euthanasie wurde am 17. August 2026 durchgeführt.
Unmittelbar nach der Behandlung führen wir eine Autopsie durch, um die Läsionen und andere Befunde zu untersuchen. Die wertvollen Informationen, die wir dabei gewinnen, werden zukünftig dazu beitragen, die Tiermedizin zu verbessern und so mehr Tieren das Leben zu retten.
Wir sind zutiefst betrübt über diese Nachricht und hoffen auf Ihr Verständnis.
Wenn Sie Blumen niederlegen möchten, betreten Sie bitte den Park und platzieren Sie diese selbst am Denkmal. Bitte legen Sie keine Blumen in der Nähe der Gehege der Kleintiere ab. Wir bitten Sie außerdem, den verstorbenen Tieren aus hygienischen Gründen und zum Schutz der Wildtiere keine Gegenstände oder Futter anzubieten. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

