Wir haben das Pinguingehege renoviert.

7. Juli 2026

Der Inokashira Park Zoo führte von Ende Januar bis Ende April 2026 Renovierungsarbeiten an seinem Pinguingehege durch.

Ziel dieser Renovierungsarbeiten war es nicht nur, das Eindringen von Wildvögeln als Maßnahme gegen die Vogelgrippe zu verhindern, sondern auch eine komfortablere Umgebung für die Pinguine zu schaffen.

Das Pinguingehege vor der Renovierung
Vor der Renovierung
Das renovierte Pinguingehege
Nach der Renovierung

Um das Eindringen von Wildvögeln zu verhindern, wurde zunächst die Maschenweite des schwarzen Netzes, das die gesamte Anlage abdeckt, von 10 cm auf 2 cm reduziert. Um die Maßnahmen zur Vorbeugung von Vogelgrippe zu verstärken, wurde außerdem die Deckenplane erneuert, die das Herabfallen von Vogelkot verhindert. Zusätzlich wurde eine Konstruktion installiert, die je nach Wetterlage geöffnet und geschlossen werden kann, um die Belastung der Plane und der Stützpfeiler durch Schneefall zu verringern.

Aus gesundheitlichen Gründen haben wir auf dem Gelände unebenes Terrain geschaffen, um einer „Scopula“ (*) vorzubeugen, einer Erkrankung, bei der sich durch längeren Kontakt mit flachen Oberflächen Schwielen an den Fußsohlen bilden.

Unebenheit der Landfläche im Pinguingehege
Unebenheit des Landes

Außerdem wiesen die Acrylglasscheiben rund um das Becken feine Kratzer auf, die die Sicht beeinträchtigten, daher haben wir sie poliert. Die verbesserte Transparenz ermöglicht es nun, die Pinguine beim Schwimmen und Ausruhen besser als je zuvor zu beobachten.

Die Land- und Wandflächen sind übrigens so farblich gestaltet, dass sie der Küste Perus in Südamerika ähneln, dem Lebensraum der Humboldt-Pinguine.

Während der Bauarbeiten wurden die Pinguine im hinteren Bereich des Gebäudes untergebracht, wo sich auch die Stachelschweine befinden. Beide Pinguine waren bei guter Gesundheit und konnten sich dort ohne Verletzungen aufhalten. Nach der Wiedereröffnung des Geheges haben sie sich schnell an ihre neue Umgebung gewöhnt und schwimmen nun eifrig im Becken.

Kommen Sie vorbei und sehen Sie selbst, wie die Pinguine ihre Zeit im neu renovierten Gehege verbringen.

(*Hinweis) Narbenkrankheit ist eine häufige Erkrankung bei Vögeln in Gefangenschaft. Dringen Bakterien durch eine Wunde ein, kommt es zu einer Entzündung, die im schlimmsten Fall tödlich verlaufen kann und somit ein ernstes Problem darstellt.

Eine Szene von der Wiedereröffnung der Ausstellung. Zwei Pinguine schwimmen im Becken.
Impressionen von der Wiedereröffnung der Ausstellung

[Kaneko, Tierpflege- und Ausstellungspersonal, Inokashira Park Zoo]