Zootierarten und die Rote Liste
Zootierarten und die Rote Liste
Zoo Stock
Dies bedeutet, dass die Art im zweiten Zoobestandsplan enthalten ist, der 2018 von der Präfekturregierung Tokio formuliert wurde. Der Plan legt Ziele für die nächsten 10 Jahre in drei Bereichen fest: „Artenschutz“, „Beitrag zum Wildtierschutz“ und „Umweltbildung und Sensibilisierung für Naturschutz“. 124 Tierarten sind darin enthalten.
Was ist die Rote Liste?
Basierend auf wissenschaftlichen Untersuchungen handelt es sich hierbei um eine Liste von Wildtieren, die nach Rang (Kategorie) klassifiziert sind und den Grad des Aussterberisikos angeben.
Die Enzyklopädie der Lebewesen zeigt die Kategorien (Festland und Inseln), die von der IUCN (International Union for Conservation of Nature) auf globaler Ebene, vom japanischen Umweltministerium und von der Stadtverwaltung Tokio bewertet werden.
Je höher die Kategorie in der jeweiligen Tabelle, desto höher das Aussterberisiko. CR, EN und VU sind die drei Kategorien, die als „gefährdete Arten“ bekannt sind. In Tokio gelten Arten, die nicht als „potenziell gefährdet“ (NT) eingestuft sind, aber relativ selten vorkommen, als „Arten von besonderem Interesse“.
|
IUCN-Kategorien |
|
|---|---|
|
EX |
Aussterben |
|
EW |
Aussterben in freier Wildbahn |
|
CR+EN |
— |
|
CR |
schwere Krise |
|
EN |
Krise |
|
VU |
Notfall |
|
NT |
Potenziell gefährdet |
|
LC・○ |
Geringes Interesse |
|
DD |
Datenmangel |
|
LP |
— |
|
Japan (Umweltministerium) Kategorie |
|
|---|---|
|
EX |
Aussterben |
|
EW |
Aussterben in freier Wildbahn |
|
CR+EN |
Gefährdete Arten |
|
CR |
Vom Aussterben bedroht |
|
EN |
Gefährdete Arten |
|
VU |
Gefährdete Arten |
|
NT |
Potenziell gefährdet |
|
LC・○ |
— |
|
DD |
Informationsmangel |
|
LP |
Gefährdet |
|
Tokio-Kategorie |
|
|---|---|
|
EX |
Aussterben |
|
EW |
Aussterben in freier Wildbahn |
|
CR+EN |
Gefährdete Arten |
|
CR |
Vom Aussterben bedroht |
|
EN |
Gefährdete Arten |
|
VU |
Gefährdete Arten |
|
NT |
Potenziell gefährdet |
|
LC・○ |
Nicht eingestuft |
|
DD |
Informationsmangel |
|
LP |
Gefährdet |
Tiere im Zoo von Ueno
Tiere im Zoo von Ueno
Tiger
Panthera tigris sumatrae
Tiger
Panthera tigris sumatraeUnterart: Sumatra-Tiger
Der Sumatra-Tiger ist eine Unterart des Tigers und die kleinste der heute lebenden Tigerunterarten. Er lebt einzelgängerisch und erlegt seine Beute mit seinen kräftigen Vorderbeinen und scharfen Krallen. Sein Streifenmuster ermöglicht es ihm, mit dem Laub zu verschmelzen und so unbemerkt an seine Beute heranzuschleichen. In heißen Jahreszeiten sucht er zur Abkühlung Zuflucht in Flüssen oder Teichen.
| Einstufung | Säugetiere, Raubtiere, Katzen |
|---|---|
| Englischer Name | Sumatra-Tiger |
| Verteilung | Sumatra, Indonesien |
| Residenz | Wälder (trockene Dornwälder, Mangrovensümpfe, tropische Regenwälder, saisonale Schneewälder usw.) |
| Größe |
Kopf-Rumpf-Länge: Männchen 2,2–2,55 m, Weibchen 2,15–2,3 m
Gewicht: Männer 100–140 kg, Frauen 75–110 kg Schädellänge: Männchen 29,5–33,6 cm, Weibchen 26,3–29,4 cm |
| Essen | Tierfressend, hauptsächlich Hirsche, Rinder, Schweine und Wildschweine |
| Rote Liste |
IUCN: EN (Krise)
|
Welche Vorderbeine?
Seine Vorderbeine sind dicker und kräftiger als seine Hinterbeine, wodurch es die Kraft besitzt, große Beutetiere wie Hirsche und Wildschweine zu erlegen. Neben den vier Zehen, die den Boden berühren, hat es auch einen Daumen, der etwas über die Innenseite hinausragt, und jede Zehe birgt eine scharfe Kralle im Inneren.
Viele lange Bärte
Sie besitzen zahlreiche lange Schnurrhaare, die beidseitig von ihrem Gesicht abstehen. Mithilfe dieser Schnurrhaare können sie ihre Umgebung wahrnehmen und sich fortbewegen, ohne anzustoßen, selbst im dunklen Wald bei Nacht. Auch über ihren Augen wachsen Schnurrhaare, die sie davor schützen, dass Gegenstände ihren Kopf oder ihre Augen treffen.

