ZooStock-Projekt
Der ZooStock-Plan ist ein Plan zum Schutz und zur Zucht seltener Tiere, die in den Zoos und Aquarien der Präfektur Tokio (nachfolgend „Zoos und Aquarien der Präfektur Tokio“ genannt) gehalten und ausgestellt werden.
Im Jahr 1989 erarbeitete die Stadtverwaltung von Tokio den Zoobestandsplan, der die folgenden Arten für jede in Japan und im Ausland gesetzlich geschützte Art sowie Arten auflistet, die aufgrund rückläufiger Wildpopulationen Schutz benötigen:
Die Zucht wurde gefördert, indem die Tiere in einem städtischen Zoo oder einer anderen Einrichtung konzentriert wurden.
Angesichts der sich verändernden Rahmenbedingungen für städtische Zoos und andere Einrichtungen fördern wir derzeit den „Zweiten Zoobestandsplan“, der im Jahr 2018 formuliert wurde.
Überblick über den zweiten ZooStock-Plan
Überblick über den zweiten ZooStock-Plan
Artenschutz
Die Anzahl der Zielarten (Zoo-Bestandsarten) wird von 50 auf 124 erweitert, und es werden Anstrengungen unternommen, die Arten durch die Förderung geplanter Zucht und eines angemessenen Artenmanagements zu erhalten, während gleichzeitig die Zusammenarbeit mit relevanten Organisationen, die sich für den Schutz der Wildtiere im In- und Ausland einsetzen, verstärkt wird.
Beitrag zum Naturschutz
Für die in Zoos gehaltenen Tierarten umfasst der Plan sowohl die Erhaltung außerhalb ihres natürlichen Lebensraums (Ex-situ-Erhaltung) als auch die Erhaltung innerhalb ihres natürlichen Lebensraums (In-situ-Erhaltung) und wird weiterhin zum Artenschutz beitragen, indem er die von städtischen Zoos und anderen Einrichtungen entwickelte Technologie und Erfahrung nutzt.
Umwelterziehung und Naturschutzbewusstsein
Durch die Ausstellung von Zootieren möchten wir ein Zeichen für eine nachhaltige Gesellschaft setzen, die im Einklang mit der Natur lebt. Wir fördern zudem wirksame Umweltbildung und Sensibilisierung für den Artenschutz, damit städtische Zoos und andere Einrichtungen zu Orten werden, an denen zukünftige Führungskräfte im Artenschutz herangebildet werden.

