Aus Australien transportierte befruchtete Zwergpinguineier sind geschlüpft. Die Küken entwickeln sich prächtig!

Nachricht
14. Juli 2026

Wir freuen uns, bekanntgeben zu können, dass acht der zwölf Zwergpinguineier, die vom Ballarat Wildlife Park und dem Melbourne Zoo, beides Mitgliedszoos der Zoo and Aquarium Association Australasia (ZAA), zum Kasai Rinkai Aquarium transportiert wurden, geschlüpft sind.

geschlüpfte Küken

Hintergrund

In Japan werden insgesamt 50 Zwergpinguine in vier Zoos und Aquarien gehalten, davon 26 im Kasai Rinkai Aquarium (Stand: Ende Dezember 2025). Bislang erfolgte die geplante Zucht und das Blutlinienmanagement innerhalb der begrenzten Population unter Berücksichtigung der genetischen Vielfalt. Da jedoch viele Tiere eng miteinander verwandt sind, ist die Einführung neuer Blutlinien zu einem dringenden Anliegen geworden.

Deshalb verhandelt das Kasai Rinkai Aquarium seit 2017 mit der "ZAA" über die Einfuhr befruchteter Eier aus Australien, dem Hauptlebensraum der Zwergpinguine, und arbeitet seit 2021 auch an der Entwicklung einer Transporttechnologie für den Transfer befruchteter Eier zwischen dem Aquarium und anderen Einrichtungen in Japan.

Im Juni 2025 wurden vier Eier transportiert, eines davon schlüpfte, starb aber im Alter von 3 Tagen.

Wenn die Küken diesmal erfolgreich heranwachsen, wird sich bestätigen, dass der Langstreckentransport ihr Wachstum nicht beeinträchtigt. Dies wird zur Etablierung der Langstreckentransporttechnologie führen und einen großen Beitrag zur Verbesserung der genetischen Vielfalt der heimischen Population leisten.

Informationen über transportierte Eier und geschlüpfte Individuen

Anzahl der transportierten Eier

12 Eier
(Eier gelegt zwischen dem 18. Mai (Mo.) und dem 14. Juni (So.) 2026)

Transport

Abfahrt vom Ballarat Wildlife Park: Freitag, 19. Juni 2026, 10:40 Uhr (Ortszeit)
Abfahrt vom Zoo Melbourne: Freitag, 19. Juni 2026, 15:40 Uhr (Ortszeit)
Ankunft im Kasai Rinkai Aquarium: Samstag, 20. Juni 2026, 21:30 Uhr
(Während des Transports wurden Temperatur und Luftfeuchtigkeit mithilfe eines tragbaren Inkubators kontrolliert.)

Die Arbeiten im Ballarat Wildlife Park sind im Gange.
Impressionen von der Arbeit im Zoo von Melbourne
Schlupfdatum

23. Juni (Dienstag), 25. Juni (Donnerstag), 3. Juli (Freitag), 8. Juli (Mittwoch), 9. Juli (Donnerstag), 12. Juli (Sonntag), 2026

Körpergewicht
(Stand: 12. Juli)

Geboren am 23. Juni, Gewicht beim Schlüpfen 40,9 g.
19 Tage alt, 311,3 g

Geboren am 25. Juni, Gewicht beim Schlüpfen 41,2 g.
17 Tage alt, 351,0 g

Geboren am 3. Juli, Gewicht beim Schlüpfen 42,9 g.
9 Tage alt, 116,7 g

Geboren am 8. Juli, Gewicht beim Schlüpfen 35,2 g.
4 Tage alt, 36,4 g

Geboren am 9. Juli, Gewicht beim Schlüpfen 39,1 g.
3 Tage alt, 41,5 g

Geboren am 9. Juli, Gewicht beim Schlüpfen 32,2 g.
3 Tage alt, 30,5 g

Geboren am 12. Juli, wog beim Schlüpfen 34,3 g (0 Tage alt). Gestorben am 14. Juli.

Geboren am 12. Juli, wog beim Schlüpfen 38,7 g (0 Tage alt).

Inkubationsstatus

8 Stücke geboren
4 Veranstaltungen abgesagt

Veröffentlichungsdatum

Das ist noch unentschieden, da wir der Spielerentwicklung Priorität einräumen.

Die Art, wie sie wachsen

Gründe für den Transfer befruchteter Eier

Der Transport einzelner Tiere ist mit zeitaufwändigen Quarantänemaßnahmen sowie dem Aufwand des Langstreckentransports und der Eingewöhnung in eine neue Umgebung verbunden. Der Transport von Eiern hingegen vermeidet diese Belastungen für die einzelnen Tiere. Darüber hinaus bedeutet der Transport einzelner Tiere die Freilassung von Tieren aus der Zuchtstätte („ZAA“), was den Erhalt der Population beeinträchtigt und Zeit zur Anpassung erfordert. Der Transport von Eiern hat hingegen deutlich geringere Auswirkungen auf die Population der Zuchtstätte („ZAA“).

Zukünftige Initiativen

Die geschlüpften Jungtiere werden vorerst im Kasai Rinkai Aquarium untergebracht.
Wir werden auch weiterhin Vorkehrungen treffen, um Individuen und befruchtete Eizellen aus Übersee einzuführen und so die genetische Vielfalt zu verbessern.

Darüber hinaus werden die aus diesem Transport gewonnenen Erkenntnisse mit der ZAA sowie mit inländischen Zoos und Aquarien geteilt, um die Zucht- und Haltungsmethoden zu verbessern.