Das Muster auf dem Regenschirm ist ebenfalls faszinierend – die Casario-Ein-Quallen-Drohne.

13. Februar 2026

Im Januar dieses Jahres (2026) wurde im Bereich „Plankton“ der Ausstellung „Tokyo Sea“ eine seltene Qualle gezeigt. Der Name der Qualle lautet…

カザリオワンクラゲ

Es handelt sich um eine „Cazariono-Qualle“.

Diese Qualle wurde nur selten gefangen und wird nun zum ersten Mal im Kasai Rinkai Aquarium ausgestellt. Wie ihr Name schon sagt, ist die gesamte Außenseite ihres Schirms mit wellenförmigen, dekorativen Streifen bedeckt, die strahlenförmig nach außen verlaufen. Die Anzahl der Streifen nimmt zum Rand des Schirms hin zu und erreicht 70 bis 150.

Sie kommt in Küstengebieten selten vor und wird häufig nach Taifunen beobachtet, daher wird angenommen, dass es sich um eine Quallenart handelt, die im offenen Meer verbreitet ist. Dieses Exemplar wurde an einem windigen Tag in einem Fischereihafen in Numazu, Präfektur Shizuoka, gefunden.

採集直後のようす。背景が白いとより模様がよく見える
Unmittelbar nach der Entnahme. Das Muster ist auf weißem Hintergrund besser sichtbar.

Da ich diese Quallenart noch nie zuvor gehalten hatte, war ich gespannt, sie im Aquarium zu beobachten und fragte mich, um welche Art es sich handelte. Ich entdeckte, dass sie neben ihrem Muster noch viele andere interessante Merkmale aufwies, wie zum Beispiel Tentakel, die sich bis zu 70 cm ausdehnen konnten, und ihre Futtervorlieben.

Die Casario-One-Qualle ist eine Qualle, die andere Quallen frisst. Zum Test gaben wir ihr eine deformierte Ohrenqualle, die sie zwar fing, aber nach der Hälfte wieder losließ. Als Nächstes gaben wir ihr eine geschrumpfte Gurkenqualle, die daraufhin völlig umkehrte, sie mit ihren Tentakeln umschlang und mit großer Kraft heranzog, um sie zu fressen. Diesmal konnten wir beobachten, wie sie nicht nur den Rand ihres Schirms bog, sondern auch ihr herabhängendes Mundwerkzeug neigte, um geschickt zu fressen.

Darüber hinaus ist bekannt, dass Mitglieder der Gattung Aequorea victoria Licht emittieren. Unter Schwarzlicht leuchten die Ränder ihrer Hüte aufgrund des grün fluoreszierenden Proteins (GFP) grün.

Da kaum Informationen zur optimalen Pflege vorlagen, passten wir zunächst Stärke und Richtung des Wasserstrahls an, um zu verhindern, dass das Tier die Wände berührte oder sich mit seinen Tentakeln verfing. Leider schwächte es sich jedoch allmählich ab, und am 23. Januar, nach 23 Tagen Pflege, mussten wir das Aquarium schließen.

Diese Erfahrung hat auch Probleme wie die Fütterung und die Form des Aquariums aufgezeigt. Wenn wir sie also wieder einfangen können, werden wir versuchen, sie so lange wie möglich in einem gesunden Zustand aufzuziehen.

[Koutaro Sakamoto, Tierpflege- und Ausstellungsleiter, Kasai Rinkai Aquarium]

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