Auf der Grundlage einer Vereinbarung über die Erhaltung, Erforschung und Aufklärung gefährdeter Tiere (*1) wurden die Untersuchung und Behandlung eines Roten Pandas im Tiermedizinischen Zentrum der Nippon Veterinary and Life Science University durchgeführt.

Nachricht
30. April 2026

Die Tokyo Zoological Park Society und die Nippon Veterinary and Life Science University unterzeichneten 2014 ein „Grundsatzabkommen über die Erhaltung, Forschung und Bildung seltener Tiere (*1)“ und arbeiten an der Erforschung der Zucht und Ernährungsphysiologie verschiedener seltener Tiere sowie an der Entwicklung von Diagnose- und Behandlungsmethoden für deren Krankheiten.

Bei einem männlichen Roten Panda namens "Franken" (13 Jahre alt), der im Tama Zoological Park gehalten wird, traten etwa im Frühjahr 2025 Wunden an der Schwanzspitze auf, und etwa im November wurde eine Gangstörung beobachtet.

Am 1. Dezember wurden im Tiermedizinischen Zentrum der Nippon Veterinary and Life Science University CT- und MRT-Untersuchungen durchgeführt, die eine Kompression des Rückenmarks aufgrund einer Wirbelverschiebung aufdeckten, welche als Ursache der Gangstörung identifiziert wurde.

Daher wurde das Tier am 23. Dezember im Zentrum operiert, um die Kompression des Rückenmarks zu lindern, die Wirbelkörper zu fixieren und den mit Bakterien infizierten Schwanz zu kürzen. Obwohl die Operation langwierig war, arbeiteten die Tierärzte und Tierpfleger unseres Zoos und des Tiermedizinischen Zentrums eng zusammen, um eine sichere und angemessene Behandlung zu gewährleisten.

Die Szene während einer Operation
Die Szene während einer Operation

Nach der Operation wurde das Tier etwa zwei Monate lang im hinteren Bereich unseres Zoos mit eingeschränktem Bewegungsspielraum gehalten, wobei sein Aktivitätsniveau schrittweise gesteigert wurde. Am 9. März 2026 wurde es wieder im Außengehege gezeigt. Seit April darf es sich frei zwischen Innen- und Außengehege bewegen, und sein Zustand wird weiterhin überwacht.

Auch in Zukunft werden wir die Expertise von Zoos und Universitäten bündeln, um uns für den Schutz gefährdeter Tiere, das Gesundheitsmanagement von Zootieren und die Verbesserung des Tierschutzes einzusetzen.

*1 Grundsatzvereinbarung zwischen der Tokyo Zoological Park Society und der Nippon Medical School sowie der Nippon Veterinary and Life Science University über die Erhaltung, Erforschung und Aufklärung gefährdeter Tiere (abgeschlossen am 20. Juni 2014)

Impressionen von der Wiedereröffnung des Freiluftausstellungsbereichs (fotografiert am 16. März 2026)
Impressionen von der Wiedereröffnung des Freiluftausstellungsbereichs (fotografiert am 16. März 2026)