Ausbruch eines Grauwolfs aus dem Tama Zoological Park (4. Bericht)
Nachricht
Aktualisiert am 26. Februar 2026
Bezüglich des Vorfalls vom 28. Dezember 2025 (Sonntag), bei dem ein Grauwolf aus dem Tama Zoological Park (nachfolgend „der Park“ genannt) entkam, berichten wir wie folgt über die Ergebnisse der Untersuchung der Ursache des Vorfalls und die Maßnahmen zur Verhinderung eines erneuten Auftretens.
Um sicherzustellen, dass sich ein solch schwerwiegender Unfall in Zukunft nie wiederholt, wird die Tokyo Zoological Park Society die Bedeutung der Sicherheit im Arbeitsalltag jedes einzelnen Mitarbeiters nachdrücklich stärken.
Ich möchte mich nochmals aufrichtig für die Unannehmlichkeiten und Sorgen entschuldigen, die ich verursacht habe.
1. Überblick über den Unfall
Am 28. Dezember 2025 (Sonntag) gegen 10:10 Uhr entkam die zweijährige Grauwölfin „Sui“ aus dem kleinen Gehege des Wolfshauses im Asiatischen Garten auf den Aussichtsweg.
Weil Sui in den Wald innerhalb des Parks geflüchtet war, spürte ein von Tierpflegern gebildetes Fangteam sie auf und trieb sie in die Enge. Gegen 14:15 Uhr verabreichte ein Tierarzt der Tierklinik des Parks ihr hinter dem Beobachtungszentrum mit einem Betäubungsgewehr ein Narkosemittel.
Nachdem die Wirkung der Narkose bestätigt war, wurde das Tier in das Transportfahrzeug der Aufzuchtstation gesetzt und die Eindämmung abgeschlossen.
Unser Park wurde um 13:20 Uhr vorübergehend geschlossen. Die Besucher wurden in die Innenräume des Parks geleitet, bis die Sicherheit gewährleistet war, und wurden gebeten, den Park zu verlassen, sobald die Sicherheit sichergestellt war.
2. Ergebnisse der Untersuchung zur Ursache des Vorfalls
Der Krisenmanagementausschuss der Tokyo Zoological Park Society setzte einen Unfalluntersuchungsausschuss ein und schätzte die folgenden Hauptursachen für die Flucht ein.
Nach der Trennung wirkte Sui unruhig.
Daher wurden auf der südlichen Stützmauer, von der die Flucht vermutlich ausging, keine zusätzlichen Zäune (wie Klettersperren oder Elektrozäune) installiert, um ein Entkommen zu verhindern.
3. Maßnahmen zur Verhinderung eines erneuten Auftretens
(1) Maßnahmen, die im Wolfsgehege unseres Zoos ergriffen wurden
Da davon ausgegangen wird, dass die Vegetation (hauptsächlich Efeu usw.), die die Stützmauer bedeckte, die letztendliche Ursache für die Flucht war, werden wir unverzüglich den Efeu und die übrige Vegetation von der Stützmauer des kleinen Geheges entfernen, um eine glatte Oberfläche freizulegen und das Überklettern zu erschweren, sowie die folgenden Maßnahmen zur Verhinderung der Flucht umsetzen.
Nach Umsetzung der oben genannten Maßnahmen und einer Überprüfung der Einrichtung durch das Tokyo Metropolitan Animal Welfare Consultation Center planen wir, das Gehege wieder zu öffnen.
Darüber hinaus wird das derzeit genutzte große Gehege als weitere Sicherheitsmaßnahme mit zusätzlichen Elektrozäunen und Überwachungseinrichtungen verstärkt, ähnlich wie das kleinere Gehege.
(2) Stärkung der Instandhaltung und Verwaltung von Tierausstellungsanlagen
Nach diesem Vorfall führt die Tokyo Zoological Park Society in allen von ihr verwalteten Zoos der Metropolregion Sofortinspektionen der Tiergehege durch.
Insbesondere bei Außengehegen werden wir die Anlagen durch regelmäßige Inspektionen durch mehrere Mitarbeiter, nicht nur durch den zuständigen Tierpfleger, gründlich überwachen, um sicherzustellen, dass Pflanzen und Strukturen (wie z. B. Holzkonstruktionen) den Tieren keine Trittmöglichkeiten bieten.
Wir werden die Anlagen bei Bedarf renovieren und verstärken und Maßnahmen ergreifen, um das Risiko eines Ausbruchs aufgrund unvorhergesehenen Verhaltens der Tiere zu minimieren.
(3) Gründliches Bewusstsein für die Unfallverhütung
Wir werden die Schulung und Anleitung der mit der Tierpflege und -betreuung befassten Mitarbeiter hinsichtlich des Risikos von Tierausbrüchen verstärken und das Bewusstsein dafür auch in ihrer täglichen Arbeit gründlich schärfen.
Durch diese Bemühungen werden wir ein umfassendes System zur Verhinderung von Wiederholungen etablieren und uns bemühen, die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten und das Tierwohl zu verbessern.
Die ersten drei Berichte finden Sie unten.
(26. Februar 2026)

