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Der Ueno-Zoo zieht seit März 2001 drei japanische Waldtauben (zwei Männchen und ein Weibchen) auf, die auf der Insel Chichijima in der Ogasawara-Inselgruppe gefangen wurden. Nun ist es ihnen zum ersten Mal gelungen, die Tiere zu verpaaren!
Die Eiablage wurde von Ende Oktober bis Anfang November dieses Jahres beobachtet. Männchen und Weibchen wechselten sich beim Brüten ab, und die Küken schlüpften zwischen dem 18. und 19. Dezember. Wir konnten die Anwesenheit der Küken bestätigen.
Fotos finden Sie auf der Newsseite von Tokyo Zoo Net (https://www.tokyo-zoo.net/). Der Vogel ist etwa 40 Zentimeter lang und gehört zur Familie der Tauben. Er ist überwiegend schwarz, der Kopf ist jedoch matt rotbraun, und Kopf, Hals und Brust schimmern metallisch violett oder grün.
Aus dem Blut auf der Eierschale wurde DNA extrahiert, und die Ergebnisse der Geschlechtsbestimmung deuten darauf hin, dass es sich höchstwahrscheinlich um ein weibliches Ei handelt.
Die Rotkopf-Waldtaube ist eine endemische Unterart, die ausschließlich auf den Ogasawara-Inseln vorkommt. Aufgrund ihrer geringen Populationsgröße und des begrenzten Forschungsstands ist über ihre Ökologie nur wenig bekannt.
Der Lebensraum verschlechtert sich aufgrund von Faktoren wie dem Einfluss verwilderter Katzen und Ratten, der Ausbreitung des invasiven Baumes *Acacia dealbata* und der Verringerung der Baumsamen durch Taifune.
Sie ist als „heimische seltene Wildtier- und Pflanzenart“ und als „Naturdenkmal“ ausgewiesen und wird im Roten Buch als gefährdet (Kategorie IB) geführt.
Wir planen, uns auch weiterhin auf Zucht- und Erhaltungsmaßnahmen zu konzentrieren. (Oberes Foto: frisch geschlüpftes Küken, unteres Foto: ausgewachsener Vogel)
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