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Veranstaltungen
Die Rotkopf-Waldtaube wird endlich der Öffentlichkeit vorgestellt – 14.10.2005
Wir haben es endlich geschafft: Die Rotkopftaube ist ein nationales Naturdenkmal! Waldtauben sind Vögel, die in den Küstengebieten südlich von Zentral-Honshu leben. Die Rotkopftaube ist eine seltene Art, die nur auf den Ogasawara-Inseln vorkommt.

Aufgrund der Verschlechterung des Lebensraums durch die Ausbreitung nicht-heimischer Pflanzen, den Einfluss von durch den Menschen eingeführten Tieren und die Verringerung der Baumsamen durch Taifune ist ihre Zahl zurückgegangen, und im Jahr 2002 wurden auf Chichijima nur noch etwa 10 Vögel und auf Hahajima nur noch etwa 20 bestätigt.

Im März 2001 nahm der Zoo von Ueno drei japanische Waldtauben (zwei Männchen und ein Weibchen) auf, die auf der Insel Chichijima gefangen worden waren, und züchtete sie erfolgreich in Gefangenschaft. Da sie nicht das gleiche Futter wie auf der Insel erhalten konnten, mussten verschiedene Lösungen gefunden werden. Derzeit bekommen sie spezielles Taubenfutter sowie Komatsuna (japanischen Senfspinat) und einen Salzleckstein (der Mineralien wie Kalzium und Eisen enthält).

Die ersten Küken schlüpften im November 2002. Im April 2004 gelang die erfolgreiche Zucht mit Hilfe der Japanischen Waldtaube als Ammen. Im August 2005 wurde die dritte Generation geboren; die Eltern stammten aus dem Zoo von Ueno. Aktuell umfasst der Bestand elf Vögel (fünf Männchen, fünf Weibchen und ein Tier unbekannten Geschlechts).

Die Chinesische Waldtaube ist etwa 40 Zentimeter lang. Sie ist überwiegend schwarz, aber der Oberkopf ist matt rotbraun, und Kopf, Hals und Brust weisen einen metallischen Schimmer von Lila oder Grün auf.

Das Gehege, das Sie finden, ist der dritte Käfig im Fasanengehege, direkt rechts nach dem Haupteingang. Dort befinden sich ein Männchen, geboren am 14. Juli 2004, und ein Weibchen, geboren am 19. Mai 2004.

Etwas weiter von dort, in der Nähe der eurasischen Fischotter und hinter dem Greifvogelgehege, befindet sich eine Tafelausstellung mit dem Titel „Ziel: Erhaltung und Vermehrung der Teichtaube“ (bis 31. März 2006).

(14. Oktober 2005)



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