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Veranstaltungen
Halsbandpekari trifft im Park ein - 31.03.2006
Am 10. März 2006 trafen drei weibliche Halsbandpekaris aus dem Izu Shaboten Park im Ueno Zoo ein. Sie wurden am 29. September 2002, 22. September 2004 bzw. 20. August 2005 geboren.

Nachdem nun alle Gesundheitschecks und sonstigen Vorbereitungen abgeschlossen sind, schreiten wir mit den Vorbereitungen für die vollständige Ausstellung voran, aber tatsächlich können Sie sie schon jetzt sehen! Und zwar nicht unter der Äsop-Brücke, wie einige Gerüchte im Internet vermuten ließen, sondern wie geplant im Bisongehege.

Wenn Sie im Ostgarten links neben dem Gehege der amerikanischen Bisons um das Gebäude herumgehen, finden Sie die Schlafräume der Bisons. Die Halsbandpekaris befinden sich im angrenzenden Raum. Die beiden Räume sind durch eine Wand getrennt, aber wir planen, die Bisons und Pekaris schrittweise aneinander zu gewöhnen, indem wir ihnen ermöglichen, sich zu sehen. Außerdem werden wir die beiden Tierarten abwechselnd im Gehege zeigen und schließlich sogar ein gemischtes Gehege anbieten!

Pekaris sind Paarhufer, die Wildschweinen ähneln. Da es derzeit kein Hinweisschild gibt, fragen manche Leute: „Ist das ein junges Amerikanisches Bison? Es ist doch ein Wildschwein, oder?“ Aber nein, es handelt sich um ein Halsbandpekari. Es gehört zur Familie der Pekaris (Peccariidae), nicht zur Familie der Suidae (Wildschweine). Wildschweine haben nach außen gerichtete Eckzähne im Oberkiefer, während diese bei Pekaris normalerweise nach unten zeigen.

Das Halsbandpekari ist ein Tier, das vom südlichen Nordamerika bis ins nördliche Argentinien vorkommt. Der Name „Pekari“ stammt vermutlich aus einer karibischen Sprache. Es besitzt eine Drüse auf dem Rücken, die eine ölige Substanz absondert, die einem Nabel ähnelt und ihm daher auch den Namen „Nabelschwein“ eingebracht hat. Der Begriff „Halsband“ bezieht sich auf das bandartige Muster, das von seiner Schulter bis zur Brust verläuft.

Im Moment sind sie vielleicht etwas schwer zu entdecken, aber falls Sie sie nicht finden, schauen Sie bitte rechts vom Gehege. Sie scheinen keine Angst vor Menschen zu haben und kommen laut den Tierpflegern „direkt an die Füße“. Sie erschrecken zwar bei den leisesten Geräuschen, kommen aber schnell zu den Tierpflegern. Sie kommen auch in den Besucherbereich, also nehmen Sie sich bitte Zeit, sie zu beobachten.

Izu-Kaktuspark

(31. März 2006)



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