Am 11. Januar 2009 führten wir im Amphibien- und Reptilienhaus des Ueno-Zoos Messungen an Riesensalamandern durch. Diese Messungen erfolgen einmal jährlich. Die Daten werden an den Asa Zoological Park übermittelt, der die Daten zu in Japan gehaltenen Riesensalamandern verwaltet. Gemessen werden die Gesamtlänge (von der Kopfspitze bis zur Schwanzspitze) und das Gewicht.
Um den Körper des Riesensalamanders zu vermessen, muss er aus dem Aquarium genommen werden. Da sein Körper jedoch mit schleimigem Schleim bedeckt ist, lässt er sich nur schwer mit bloßen Händen fangen.
Deshalb benutzen sie eine „Trage“ (eine Plastikfolie mit Griffen), die auch im Kasai Rinkai Aquarium zum Umsetzen von Thunfischen verwendet wird, um den Fisch aus dem Becken zu heben. Anschließend messen sie schnell seine Länge und sein Gewicht und setzen ihn wieder ins Becken zurück.
Der Riesensalamander scheint jedoch zu spüren, dass etwas nicht stimmt, denn er bewegt sich viel. Außerdem sondert er bei Gefahr einen weißen Schleim über seine Körperoberfläche ab. Der Geruch dieses Schleims lässt sich nur schwer abwaschen. Die Hände des Mitarbeiters rochen nach der Messung den ganzen Tag danach. Der Geruch wird oft mit dem von japanischem Pfeffer verglichen, und eine Theorie besagt, dass er der Ursprung des Namens „Salamander“ (sanshouo) ist.
Um ehrlich zu sein, ähnelt der Duft zwar in gewisser Weise dem von japanischem Pfeffer, ist aber dennoch ein einzigartiger Geruch, der sich nur schwer in Worte fassen lässt.
Die Messergebnisse zeigten, dass sich sowohl die Gesamtlänge als auch das Gewicht im Vergleich zum Vorjahr (2008) kaum verändert hatten. Von den drei in Gefangenschaft gehaltenen Tieren war das größte 115 cm lang und wog 12 kg. Das kleinste war 82 cm lang und wog 3,75 kg.
・Referenz: Nachrichtenartikel „
Die Thunfische sind da!“ (Foto einer Trage zum Transport von Thunfischen)
[Yusuke Saito, Reptilienhaus-Aussteller, Ueno-Zoo]
(27. März 2009)