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Veranstaltungen
Der Bau des Geheges für asiatische Elefanten ist abgeschlossen!
└─17.04.2009

Im März 2009 wurden die Renovierungsarbeiten am Gehege für Asiatische Elefanten abgeschlossen. Insbesondere das Gehege für die männlichen Elefanten war ein umfangreiches Projekt, das zwei Monate in Anspruch nahm und unter anderem die Installation eines neuen Zauns umfasste. Dieser Zaun sollte das Training der Elefanten verbessern.

Atti, ein Elefantenbulle im Zoo von Ueno, ist 13 Jahre alt geworden. Als er jünger war, kümmerten sich die Tierpfleger um seine Gesundheit, indem sie ihn wuschen und ihn auf sich reiten ließen. Mit zunehmendem Alter können männliche Elefanten jedoch eine Phase durchlaufen, in der sie aggressiv werden. Aus diesem Grund pflegen Zoos im Allgemeinen einen eher distanzierten Umgang mit Elefanten und nutzen Zäune und Tore, um deren Sicherheit zu gewährleisten.

Für ein optimales Gesundheitsmanagement ist jedoch die Mitarbeit der Elefanten unerlässlich. Daher setzen Zoos zunehmend auf Trainingsmethoden, bei denen den Elefanten von außerhalb ihrer Gehege Kommandos gegeben werden. Wir haben das Gehege dieses Mal so umgebaut, dass wir ein solches Training auch mit Atti durchführen können.

Atti wird gerade beim „Zieltraining“ geübt. Sie soll mit Kopf, Ohren und Pfoten ein von ihrem Hundeführer gezeigtes „Ziel“ berühren. Auf dem Foto rechts ist das weiße Ende des Stäbchens das Ziel. Wenn sie es wie gewünscht macht, bekommt sie ein Leckerli als Belohnung.

Der neu errichtete Zaun bietet eine Öffnung, durch die die Elefanten ihre Ohren und Füße in Richtung der Tierpfleger ausstrecken können. Dieses System ermöglicht eine detailliertere Gesundheitsüberwachung, einschließlich Bluttests und der Verabreichung von Medikamenten und Olivenöl. Das Zieltraining wurde bereits vor der Zaunverbesserung durchgeführt, jedoch wurden, wie auf dem Foto zu sehen, Ketten verwendet. Dadurch hatten die Elefanten viel Bewegungsfreiheit, und da die Ketten nicht wie Pfosten befestigt waren, war es schwierig, die Sicherheit der Tierpfleger im Falle von Unfug seitens der Elefanten zu gewährleisten.

Zusätzlich sind an den Trainingszäunen horizontale Stangen schräg zwischen den Pfosten angebracht. Dies soll es Elefanten erschweren, mit Rüsseln oder Köpfen zu drücken.

Attis Training hat gerade erst begonnen, doch es kann nur mit der Mitarbeit des Elefanten erfolgreich sein. Daher besteht die Herausforderung nun darin, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, damit der Elefant unbesorgt am Training teilnehmen kann.

[Waka Otsu, Tierpflege- und Ausstellungspersonal, Ostgarten, Zoo Ueno]

(17. April 2009)



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