Der Leiter der Geschäftsabteilung ist verantwortlich für die Leitung und den Betrieb der Souvenir- und Lebensmittelgeschäfte, die Bedienung der Kassen und Informationsschalter am Eingang sowie die Instandhaltung der Parkanlagen, einschließlich der Reinigung. Ich möchte Ihnen eine Anekdote über die neu errichtete Einrichtung „Saruyama Kitchen“ erzählen, die einen Einblick in die Entwicklungen der letzten zehn Jahre gibt.
Im März 2016 wurden der kostenlose Rastplatz im Ostgarten und das angrenzende Café (im Folgenden „Ostgarten-Cafeteria“) aufgrund von Erdbebensicherungsmaßnahmen geschlossen. Die Ostgarten-Cafeteria, die zwischenzeitlich renoviert worden war, stammte aus dem Jahr 1958 (Showa 33) und war über ein halbes Jahrhundert lang ein beliebter Anziehungspunkt. Es hat mich sehr berührt, als Besucher am letzten Öffnungstag Erinnerungsfotos machten.
Während das Gebäude abgerissen wurde, begannen wir gleichzeitig mit den Vorbereitungen für die Eröffnung der neuen Einrichtung.

Das Restaurant Higashizono ist geschlossen.
Konzept der neuen Anlage
Die Cafeteria im Ostgarten befand sich in unmittelbarer Nähe des Ueno-Toshogu-Schreins. Man entschied sich jedoch, die neue Cafeteria auf dem Gelände des ehemaligen Lama- und Tapirgeheges zu errichten, das etwa zur gleichen Zeit abgerissen wurde. Dieser Standort liegt, wie der alte, an der Hauptroute zwischen Ost- und Westgarten und sollte daher für Besucher besonders günstig gelegen sein.
Da die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio zu diesem Zeitpunkt nur noch vier Jahre entfernt waren, hatte die Zahl der Besucher aus Übersee deutlich zugenommen. Daher entschieden wir uns, die Einrichtung mit Schwerpunkt auf japanischer Gastfreundschaft zu betreiben und vorwiegend japanische Menüs anzubieten.
Neue Anlagenausrüstung
Die Cafeteria Higashizono hatte eine Gebäudefläche von ca. 319 Quadratmetern mit rund 120 Sitzplätzen im Saal und auf der umliegenden Terrasse. Die neue Einrichtung verfügt über eine Gesamtfläche von ca. 718 Quadratmetern auf dem ersten und zweiten Obergeschoss, wodurch die Sitzplatzkapazität auf insgesamt 180 Plätze (60 im ersten und 120 im zweiten Obergeschoss) erhöht werden konnte (derzeit wurde die Anzahl der Sitzplätze als Maßnahme zur Infektionsprävention reduziert).
Im ersten Stock haben wir kastenförmige Sitzgruppen aufgestellt, die sich ideal für Familien und Gruppen eignen. Um den Gästen während der Pandemie das Essen außer Haus zu erleichtern, haben wir im zweiten Stock zusätzliche Sitzplätze an den Fenstern eingerichtet. Um ein japanisches Flair zu schaffen, sind die Stuhllehnen mit Silhouetten japanischer Tiere und Pflanzen gestaltet, die auch im Zoo vorkommen. Dazu gehören beispielsweise Japanmakaken und Kirschblüten, japanische Eichhörnchen und Ginkgobäume sowie Hokkaido-Hirsche und Ahornblätter. Auch Silhouetten von Riesenpandas und Bambus, die charakteristische Tiere des Ueno-Zoos sind, finden sich auf den Stühlen.
Darüber hinaus haben wir im ersten und zweiten Stock Stillräume und barrierefreie Toiletten eingerichtet und die Anzahl der Einzelkabinen durch den Einbau von Schiebetüren erhöht. Außerdem wurde ein Aufzug installiert. Des Weiteren haben wir digitale Anzeigetafeln im Eingangsbereich und auf den Speisekarten eingeführt und im Eingangsbereich des zweiten Stocks einen Bereich für ein großes LCD-Display und gedrucktes Informationsmaterial geschaffen, damit sich die Gäste während des Essens über die Einrichtung informieren können.
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| Innenansicht der Saruyama-Küche (1. Stock) | Innenansicht der Saruyama Kitchen (Sitzplätze an der Theke im 2. Stock) |
Neuer Name der Einrichtung: Saruyama-Küche
Im Januar 2019 baten wir innerhalb unseres Verbandes um Namensvorschläge für die neue Einrichtung. Wir bildeten ein Namenskomitee, das sich aus Mitarbeitern aller Abteilungen der Einrichtung zusammensetzte, und nach der Auswahl von fünf Kandidaten aus den zahlreichen Einsendungen der Mitarbeiter entschieden wir uns schließlich für „Saruyama Kitchen“.
Der Mitarbeiter, der den Namen vorschlug, erklärte: „Er verweist eindeutig auf die Lage in der Nähe des Affenbergs, einem Wahrzeichen des Ostgartens. Er klingt freundlich und angenehm und verkörpert unseren Wunsch nach einem Ort, an dem sich Menschen treffen und gemeinsam schöne Stunden verbringen können.“ Die ausschlaggebenden Gründe für die Namenswahl waren: „Er ist für Menschen jeden Alters leicht zu lesen, zu verstehen und zu merken. Schon beim Namen können sich die Leute den Ort vorstellen und ihn so leicht finden. Die Hiragana-Schreibung und der Klang von ‚Saruyama‘ (Affenberg) sind niedlich. Der Affenberg ist eine wichtige Einrichtung im Park, auch aufgrund seiner historischen Bedeutung. Er ist ein Symbol in der Gegend und fällt allen Besuchern sofort ins Auge.“
Nachdem der Name der neuen Anlage feststand, beauftragten wir den Parkdesigner mit der Gestaltung eines passenden Logos. Im Folgenden finden Sie die Worte des Designers, der dieses Logo entworfen hat.
„Unser Ziel war ein Design, das die wechselnden Jahreszeiten im Außenbereich des Parks und ein modernes japanisches Interieur widerspiegelt. So entstand eine sanfte und beruhigende Atmosphäre, die mit ihnen harmoniert und gleichzeitig den charmanten Klang von ‚Saruyama Kitchen‘ vermittelt und ein Gefühl der Geborgenheit fördert. Die Farben des kreisförmigen Rahmens symbolisieren die vier Jahreszeiten, und ein Affe (Japanmakak) im Inneren erinnert an ein Familienwappen. Dank seiner klaren Linienführung fügt sich das Design unaufdringlich in jeden Raum ein.“

Saruyama Kitchen-Logo
Saruyama-Küchenmenü
Als das Restaurant eröffnet wurde, verkaufte man zur Förderung lokaler Zutaten aus Tokio geschmorte Schweinefleisch-Reisgerichte, die mit verarbeiteten Schweinefleischprodukten der Marke "Tokyo X" zubereitet wurden. Diese Marke wurde an der Tokyo Metropolitan Livestock Experiment Station entwickelt (dieses Produkt ist nicht mehr erhältlich).
Um auch Gästen aus Übersee mit Bedarf an Halal- oder veganen Speisen entgegenzukommen, haben wir unser Menü um eine „Süß-scharfe Sojasauce-Reisbowl mit gemahlenen Sojabohnen“ erweitert. Diese enthält keine tierischen Zutaten (Mayonnaise und Misosuppe werden durch pflanzliche Alternativen ersetzt). Als japanische Süßspeise bieten wir „Saruman“ an, ein großes, pfannkuchenartiges Gebäck mit dem Logo von „Saruyama Kitchen“.
Im Saruyama Kitchen werden wir auch weiterhin innovativ sein und uns bemühen, Menüs zu kreieren, die jedem schmecken.
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| Süß-herzhafte Sojafleisch-Reisschüssel | "Saruman" bei seiner Eröffnung |
Saruyama Küchenöffnung
Das Restaurant „Saruyama Kitchen“, das viele innovative Ideen vereinte, nahm am 26. Februar 2020 erfolgreich seinen Betrieb auf. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus musste der Ueno-Zoo jedoch nur drei Tage später, am 29. Februar, vorübergehend schließen.
Da die Parkschließung länger andauerte, erreichten die Zutaten für die Parkgastronomie, darunter auch Saruyama Kitchen, ihr Verfallsdatum. Um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, haben wir daher Maßnahmen ergriffen, beispielsweise den Verkauf der Zutaten, deren Verfallsdatum bald ablief, an die Mitarbeiter.
Am 23. Juni desselben Jahres wurde schließlich beschlossen, den Zoo unter Auflagen und mit einem nummerierten Ticketsystem wieder zu öffnen. Um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern, wurden Matten zur Einhaltung des Mindestabstands, Desinfektionsmittel, spritzwassergeschützte Folien und Trennwände installiert. Besucher konnten schließlich wieder mit Masken begrüßt werden. Danach schloss und öffnete der Zoo mehrmals, ist aber seit seiner Wiedereröffnung am 23. März 2022 ohne weitere Schließungen durchgehend geöffnet. Mittlerweile hat der Zoo seine frühere Lebendigkeit zurückgewonnen.
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass "Saruyama Kitchen" erfolgreich wiedereröffnet wurde, und wir hoffen, dass es, genau wie sein ehemaliger Standort "Higashizono Shokudo", noch viele Jahre lang ein beliebtes Lokal bleiben und dem Namen "Saruyama Kitchen" gerecht werden wird.

Außenansicht der Saruyama-Küche[Ichiro Hattori, Leiter der Geschäftsabteilung im Ueno-Zoo]
◎Projekt zum 140-jährigen Jubiläum: ZooNet-Serie „Ueno Zoo: Die letzten 10 Jahre“
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Schutz seltener, in Japan heimischer Wildtiere・
Ein neuer Schritt: „Kinderzoo-Schritt“・
Änderungen bei Bildungs- und Aufklärungsprogrammen・
Wiederaufbau einer Tierklinik・
Das Eingangstor wird transformiert.・
Verschiedene Initiativen basierend auf dem Masterplan des Tokyo Metropolitan Zoo・
Maßnahmen gegen COVID-19・
Umweltinitiativen in Souvenirläden und Lebensmittelgeschäften・
Zehn Jahre Tiere im Ostgarten・
Sonderausstellung im Amphibien- und Reptilienhaus・
Verlegung des Futterraums
(15. Januar 2023)