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Veranstaltungen
Zwei gefährdete Landmolluskenarten von den Ogasawara-Inseln werden nun in den Zoos und Aquarien der Präfektur Tokio gehalten!
└─ 26.10.2017

*Weitere Informationen zur Veröffentlichung hinzugefügt.


Die Tokyo Zoological Park Society, eine gemeinnützige Stiftung, arbeitet daran, verschiedene endemische Arten der Ogasawara-Inseln zu erhalten, darunter die Ogasawara-Waldtaube und den Ogasawara-Bläuling.

Wir haben kürzlich mit der Zucht zweier bedrohter Landmolluskenarten von den Ogasawara-Inseln in vier Zoos und Aquarien der Präfektur Tokio (Ueno Zoo, Tama Zoological Park, Inokashira Park Zoo und Kasai Rinkai Aquarium) begonnen und damit unsere Bemühungen um den Erhalt dieser Arten außerhalb ihres natürlichen Lebensraums verstärkt. Nachdem nun ein Monat seit der Einführung vergangen ist und wir den stabilen Fortbestand der Zucht bestätigen konnten, möchten wir Sie erneut über die Aktivitäten unseres Vereins informieren.

Bitte beachten Sie, dass derzeit keine Pläne bestehen, die Informationen zu veröffentlichen.

Anakata-Schnecke
Japanische Schnecke

Arten, die außerhalb ihres natürlichen Lebensraums erhalten werden, und die dafür verantwortlichen Zoos
Artname: Anakata-Schnecke (Mandarina hirasei)
Zuständiger Zoo: Zoo Ueno
Tama Zoologischer Park

Artname: Katagaimai (Mandarina mandarina)
Zuständiger Zoo: Inokashira Park Zoo
Kasai Rinkai Aquarium

Quelle der individuellen Einführung
Ogasawara Weltkulturerbe
(Umweltministerium, Regionales Umweltbüro Kanto, Naturschutzbüro Ogasawara)

Besuchsdatum
19. September 2017 (Dienstag) 30 Individuen in jedem Zoo

Über den öffentlichen Zugang
 Derzeit gibt es keine Pläne, sie der Öffentlichkeit vorzustellen, da das Ziel darin besteht, sie an ihre neue Umgebung zu gewöhnen und die Zucht zu fördern.
 Wir werden Sie erneut informieren, falls wir uns entscheiden, es zu veröffentlichen.
 Es wird am Freitag, den 4. Juni 2021, veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite.

Hintergrund
Einer der Gründe, warum die Ogasawara-Inseln als Weltnaturerbe anerkannt wurden, ist die Vielfalt der Landmollusken. Durch die Invasion von Planarien, die sich von Landmollusken ernähren, auf Chichijima um 1990 sowie durch Vegetationsveränderungen infolge invasiver Pflanzen und die Prädation durch eingeschleppte Nagetiere ist der Bestand der Ogasawara-Landmollusken jedoch drastisch zurückgegangen und ist nun vom Aussterben bedroht. 2016 formulierte das Umweltministerium den „Projektplan zum Schutz und zur Vermehrung der 14 Ogasawara-Landmolluskenarten“ und fördert seitdem Schutzmaßnahmen. Seit 2010 werden zudem einige Exemplare auf Chichijima gesammelt und in Innenräumen gezüchtet. Das Ogasawara-Welterbezentrum leitet die Bemühungen zur Ex-situ-Erhaltung auf der Insel.
Das Umweltministerium hat uns um unsere Mitarbeit bei der Ex-situ-Erhaltung (Verstreuungszucht) gebeten. Unser Verein, der sich regelmäßig für den Schutz der Tierwelt von Ogasawara einsetzt, wird in seinen vier angeschlossenen Einrichtungen Zucht und Aufzucht betreiben, um die Risiken für in Gefangenschaft gehaltene Tiere zu minimieren und neue Zuchtstationen zu errichten. Derzeit züchten außerhalb von Ogasawara nur die Zoos und Aquarien der Präfektur Tokio diese Arten.

Status der Tierhaltung in den Zoos und Aquarien der Präfektur Tokio (Stand: 26. Oktober 2017)
Anakata-Schnecke: Insgesamt 60 Exemplare in zwei Zoos
Katanaimai (eine Schneckenart): Insgesamt 60 Exemplare in beiden Zoos.

Situation der heimischen Zucht (Stand: 23. Mai 2017)
Ogasawara-Welterbezentrum: Anakata-Schnecken: 1.109 Individuen, Katami-Schnecken: 1.068 Individuen

(26. Oktober 2017)
(3. Juni 2021: Informationen zur Veröffentlichung hinzugefügt)


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