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Veranstaltungen
Der Grund, warum der Rosaflamingo so auffällig schmutzig ist, ist...
└─19.07.2019

Die Rosaflamingos im Tama Zoological Park haben sich erfolgreich vermehrt, doch im letzten Jahr (2018) überstieg ihre Anzahl die angesichts der Gehegegröße als angemessen erachteten 100 Vögel deutlich. Daher regulieren wir ihre Zucht, um eine weitere Überpopulation zu verhindern (derzeit gibt es 144 ausgewachsene Tiere).


Da wir jedoch einige Tiere in andere Zoos abgeben mussten, haben wir beschlossen, die Anzahl der ausgebrüteten Eier auf maximal fünf zu begrenzen, um die zukünftige Zucht zu gewährleisten. Unter den vielen Tieren befinden sich Paare, die für die genetische Vielfalt von Bedeutung sind. Nur diese Paare durften die Eier ausbrüten, die übrigen Eier wurden durch Attrappen (aus Gips oder Kunstharz) ersetzt. Im Juli schlüpften die Küken, und wir haben unser Ziel von vier Küken fast erreicht.

Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen, dass Flamingos um diese Jahreszeit „schmutzig und ungepflegt“ aussehen? Das liegt daran, dass sie die Gefiederpflege vernachlässigen, während sie mit dem Brüten ihrer Eier beschäftigt sind.


Vogelfedern sind im Naturzustand leicht zu verschmutzen und nicht wasserabweisend. Durch das Auftragen eines Öls, das von der Bürzeldrüse am Ansatz der Schwanzfedern abgesondert wird, auf den ganzen Körper werden sie weniger anfällig für Verschmutzungen und wasserabweisend. Man könnte meinen, dieses Öl sei klebrig, aber meine Erfahrung beim Berühren des von einer Ente abgesonderten Öls war, dass es überraschend glatt war und sich sehr angenehm anfühlte.

Sollte das Öl selbst verschmutzen, können Sie es mit Wasser abwaschen und erneut auftragen, um die schöne Farbe der Federn zu erhalten.

Flamingos wechseln sich beim Brüten ab, können aber die Gefiederpflege nicht immer gewährleisten. Je fleißiger sie brüten, desto deutlicher wird der Schmutz. Dies fällt besonders auf, da die Brutzeit mit der Regenzeit zusammenfällt. Sobald das Brüten beendet ist, sind die Eier schnell wieder sauber.

Die Küken wachsen sehr schnell, daher ist die Zeit, in der man sie noch klein sehen kann, kurz. Besuchen Sie doch mal den Tama Zoologischen Park!

[Takahashi Kotaro, Tierpflege- und Ausstellungspersonal, Nordgarten, Tama Zoologischer Park]

(19. Juli 2019)


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