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Veranstaltungen
Neu im Sortiment: Riesen-Felsenkrabbe
└─11.04.2014

Das Kasai Rinkai Aquarium in Tokio präsentiert erstmals die Riesenfelsenkrabbe in seinem „Ogasawara (Gezeitenbecken)“-Becken im Meeresbereich. Die Riesenfelsenkrabbe bewohnt die Felsgebiete südlich von Amami Oshima und erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Panzerbreite von etwa 6 Zentimetern. Bisher wurde sie nicht ausgestellt, da unklar war, ob sie sich mit den im selben Becken gehaltenen Schleimfischen vertragen würde.

Der Schleimfisch lebt in felsigen Gebieten mit starker Brandung und bewegt sich eher durch Springen über die Felsen fort, anstatt im Wasser zu schwimmen. Er ernährt sich von Algen und kleinen Tieren. Da sich Lebensraum und Nahrungsquellen mit denen der Riesenkrabbe überschneiden, bestand die Gefahr, dass die Riesenkrabbe den Schleimfisch im begrenzten Raum eines Aquariums verletzen könnte.

Zuvor hatten wir ein Zusammenlebensexperiment zwischen der Japanischen Riesenkrabbe und dem Japanischen Schleimfisch durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass in einem Becken einer bestimmten Größe die Probleme, vor denen wir uns gefürchtet hatten, zwischen den beiden Arten weniger wahrscheinlich auftraten.
Es stellte sich jedoch heraus, dass die Riesenkrabben die fein gehackten Garnelen und Vielborster stahlen, die den Schleimfischen als Futter gegeben wurden. Daher wurde zunächst geschälte Süßwassergarnelen an die Riesenkrabben verfüttert. So konnte bestätigt werden, dass diese im Laufe des Tages nur dieses Futter fraßen. Auf diese Weise erhielten auch die Schleimfische etwas zu fressen.

Wir kamen zu dem Schluss, dass eine Zusammenführung möglich ist, wenn wir sicherstellen können, dass die Riesenkrabben in einem ausreichend großen Becken zuverlässig gefüttert werden, und Ende März 2014 stellten wir zwei Riesenkrabben im Ausstellungsbecken zur Schau.

Möglicherweise aufgrund der veränderten Umgebung und der vermehrten Versteckmöglichkeiten verkriechen sie sich jedoch sofort hinter Felsen, wenn wir uns ihnen mit Futter nähern. Daher trainieren wir die Riesenkrabben derzeit, Futter anzunehmen, indem wir uns ihnen langsam und ohne sie zu erschrecken nähern.

Sie mögen sich im Schatten der Felsen verstecken, aber versuchen Sie, die Riesenkrabben im Becken zu entdecken. Wenn Sie eine sehen, die etwas hält, könnte es sich um Futter handeln, das ihr die Tierpfleger gegeben haben. Sie können ihr beim Fressen zusehen, wie sie das Futter festhält und mit ihren Scheren kleine Stücke abreißt.

Foto oben: Eine riesige Felsenkrabbe hält eine süße Garnele.
Foto unten: Ein Schleimfisch lebt zusammen

[Emi Miura, Tierpflege- und Ausstellungsmitarbeiterin, Kasai Rinkai Aquarium]

(11. April 2014)



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