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Veranstaltungen
Lasst uns auf dem „Tierplatz“ spielen [2] Kellerasseln und Walderdbeeren
└─08.06.2012

Für den Eintritt in den „Tierplatz“ des Inokashira Park Zoos gibt es keine Altersbeschränkungen. Selbst Kleinkinder unterhalb des Grundschulalters, die noch nicht an den Beobachtungssitzungen des Zoos teilnehmen können, können ihn problemlos mit ihren Eltern genießen.

Die Verwandlung eines Kindes mitzuerleben, das anfangs zögerlich hereinkam und sagte: „Erst schaue ich es mir nur an“, dann etwas Mut fasste und es jetzt in der Hand halten kann, ist für uns das Schönste. Der Platz ist auch ein Ort, an dem zukünftige Tierliebhaber gefördert werden.

Eines der beliebtesten Tiere bei kleinen Kindern ist die „Landassel“. Obwohl ihr Name das Wort „Käfer“ enthält, ist sie kein Insekt, sondern eine Art Bodenassel. Auf dem Spielplatz kann man sie leicht finden, indem man die auf dem Boden aufgestellte „Beobachtungstafel“ öffnet. Sobald ein Kind eine entdeckt und in die Handfläche nimmt, beginnt sich die zusammengerollte Assel auf ihren 14 Beinen zu bewegen. Das Kitzeln ist lustig und sorgt für Gelächter. Dass sie nicht fliegen kann und sich leicht mit der Hand fangen lässt, trägt ebenfalls zu ihrer Beliebtheit bei.
 
Auf dem Platz können Besucher außerdem ein Labyrinthspiel mit Kellerasseln spielen. Kellerasseln haben die Angewohnheit, sich abwechselnd nach links und rechts zu drehen. Dieses Labyrinth wurde speziell für Kellerasseln entwickelt und nutzt diese Angewohnheit aus. Da manche Tiere über die Wände klettern oder in die falsche Richtung laufen, ist die Erfolgsquote nicht hundertprozentig. Jubel bricht aus, wenn sie das Ziel erreichen. In diesem Spiel kann man die überraschenden Fähigkeiten der Kellerasseln entdecken, die einem eigentlich vertraut sind.
 
Noch etwas anderes zieht um diese Jahreszeit die Aufmerksamkeit kleiner Kinder auf sich: die Walderdbeere mit ihren runden, leuchtend roten Beeren, die überall am Boden liegen. Die Walderdbeere ist eine weit verbreitete, mehrjährige Pflanze, die an den Rändern von Reisfeldern und auf feuchten Wiesen wächst. Ihr Name, der vom chinesischen Wort für „Schlangenerdbeere“ stammt, lässt vermuten, dass sie giftig ist. Tatsächlich ist sie ungiftig, aber auch nicht schmackhaft. Es gibt verschiedene Theorien über den Ursprung ihres Namens, zum Beispiel, dass es sich um eine „Erdbeere handelt, die Schlangen fressen“, oder dass ihre Ausbreitung durch das Ausbreiten ihrer Stängel am Boden an eine Schlange erinnert.
 
Die wirklich köstliche Frucht, die Sie jetzt auf dem Platz genießen können, ist die „Bergmaulbeere“. Viele von Ihnen erinnern sich sicher noch daran, sie als Kinder gepflückt und gegessen zu haben, was ihnen den Mund rot färbte. Lassen Sie sie nicht nur Wildvögeln wie Turteltauben und Elstern vorbehalten; bitte, probieren Sie alle diese süß-sauren Früchte.

Lasst uns auf dem "Kreaturenplatz" spielen [1] (1. Juni 2012)

Foto oben: Kellerassel
Foto oben Mitte: Kellerassel-Labyrinth
Foto, unten Mitte: Walderdbeere
Foto unten: Maulbeerfrucht

[Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeitsabteilung des Inokashira Park Zoos, Mikako Takamatsu]

(8. Juni 2012)



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