Wie wir letztes Mal bereits erwähnt haben, befindet sich der „Tierplatz“ des Inokashira Park Zoos derzeit in der Hochsaison für Nashornkäfer, ein beliebtes Sommertier.
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„Lasst uns auf dem ‚Kreaturenplatz‘ spielen [4]“ (13. Juli 2012)
Diesmal stellen wir euch Raupen vor, scheinbar unscheinbare Geschöpfe inmitten der vielen Lebewesen auf dem Platz. Sie sind die Larven von Schmetterlingen und Motten, aber bei Kindern nicht sehr beliebt. Vielleicht liegt es daran, dass sie sich kaum bewegen und schwer zu entdecken sind, da sie zwischen Blättern und Zweigen gut getarnt sind, was Kinder nicht reizt.
Bei genauerer Betrachtung fallen jedoch die einzigartigen Formen jeder Art auf, mit einer so ausgeprägten Ornamentierung, dass man sich fragt: „War das wirklich nötig?“, und einer bemerkenswerten Tarnung. Obwohl diese Formen vermutlich aus Notwendigkeit entstanden sind, üben sie eine große Faszination auf Raupenliebhaber aus.
Wo findet man also Raupen? Um sie zu finden, ist es wichtig zu wissen, welche Pflanzen die jeweilige Raupenart frisst. Sobald man die Pflanze gefunden hat, sollte man sie sorgfältig auf Fraßspuren an den Blättern und auf Kotspuren untersuchen.
Auf dem Platz wurden Pflanzen angepflanzt, die den verschiedenen Raupenarten als Nahrung dienen. Mandarinen- und Yuzubäume locken die Raupen des Schwalbenschwanzes und des Schwarzen Schwalbenschwanzes an, die Vogelkot täuschend ähnlich sehen. Böhmeria-Pflanzen ziehen die Raupen des Schwärmers an, die bei Berührung mit dem Finger heftig zittern, sowie die Raupen des Admirals, die Blätter falten, um Nester zu bauen. Zürgelbäume locken die Raupen des Gemeinen Schillerfalters und des Rotgefleckten Schillerfalters an. Beide ähneln den Raupen des Großen Schillerfalters, der in dieser Gegend nicht mehr vorkommt, und besitzen auffällige Hörner.
Es ist zudem eine Freude, wenn die erhofften Insektenlarven an den gepflanzten Bäumen auftauchen, wie beispielsweise der Taubenschwänzchen an der Gardenie oder der Schwalbenschwanz am Kampferbaum. Stand 18. Juli 2012 wurden insgesamt 37 Schmetterlings- und Mottenarten, einschließlich der ausgewachsenen Tiere, auf dem Platz nachgewiesen.
Bekommt man da nicht auch Lust, nach Raupen zu suchen? Man muss es selbst sehen, um es zu glauben. Nehmen Sie sich vor, heute viele Raupen zu finden und beobachten Sie den Platz. Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne dabei!
[Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeitsabteilung des Inokashira Park Zoos, Mikako Takamatsu]
(20. Juli 2012)