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Der „Tierplatz“ des Inokashira Park Zoos hat sich zum Ziel gesetzt, eine möglichst vielfältige Tierwelt zusammenzubringen und zu präsentieren. Das ist leichter gesagt als getan, doch da es sich um Wildtiere handelt, läuft nicht immer alles nach Plan. Es gibt kein Patentrezept, und wir experimentieren derzeit mit verschiedenen Ansätzen.
Die Erhaltung einer Umgebung, in der vielfältige Lebewesen gedeihen können, erfordert „Pflege“. Wird sie sich selbst auf relativ kleinem Raum nicht weiter darum gekümmert, werden sich nur die kräftigsten Pflanzen vermehren oder bestimmte Organismenarten werden zahlreicher.
Andererseits ist ein zu schwieriger Erhalt unwahrscheinlich. Vielleicht gibt es deshalb so viele vernachlässigte Biotope.
Deshalb haben wir von 2010 bis 2012 an der Entwicklung von Managementmethoden gearbeitet, sodass Wartungsarbeiten nur noch etwa dreimal im Jahr erforderlich sind.
Letzte Woche führten wir mit Hilfe von Freiwilligen unsere dritte Instandhaltungsaktion des Jahres durch. Zu den Hauptaufgaben gehörten das Zurückschneiden von wucherndem Japanischem Pampasgras und anderem Unkraut sowie das Entfernen des Laubs vom Teichgrund. Außerdem verbrachten wir etwa fünf Stunden damit, Bäume im Wald zu beschneiden und das Laub zu verteilen. Während der Arbeiten entdeckten wir Japanische Kröten, Graseidechsen, große Gottesanbeterinnen und Langfühlerschrecken.
Der Platz sah nach Abschluss der Arbeiten ordentlich und gepflegt aus, wie frisch gemäht. Im nächsten Frühjahr werden dort sicher verschiedene Pflanzen sprießen, und vielleicht kommen auch neue Tiere.
Foto oben: Arbeiten im Gange Foto in der Mitte: Vor der Behandlung Foto unten: Nach der Behandlung
[Michi Amano, Abteilung Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, Inokashira Park Zoo]
(16. November 2012)
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