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Veranstaltungen
Unzählige Herausforderungen [6] Neue Entwicklungen bei Bildungs- und Aufklärungsprogrammen
└─2021/02/21
Aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus musste der Zoo Ueno zweimal vorübergehend schließen: vom 29. Februar bis zum 22. Juni 2020 und erneut vom 26. Dezember bis heute. Dies ist die längste Schließungsperiode seit der Eröffnung des Zoos. Die vorübergehenden Schließungen erforderten erhebliche Anpassungen des Jahresgeschäftsplans. Schon während der rund sechs Monate, in denen der Zoo geöffnet war, mussten wir die Besucher bitten, den Zoo auf eine „neue Art“ zu erleben und die sogenannten „drei Cs“ (geschlossene Räume, Menschenansammlungen und Situationen mit engem Kontakt) konsequent zu vermeiden.

Darüber hinaus wurden viele Veranstaltungen, die üblicherweise im Zoo stattfinden, wie die „Ueno Zoo School“, die Aufnahme von Praktikanten, die jährliche Mittsommernacht und die Neujahrsveranstaltung zur Vorstellung des Tierkreiszeichens, abgesagt oder ins Internet verlegt. Auch die Begegnungsangebote im Streichelzoo wurden abgesagt, sodass Kinder keine Möglichkeit mehr haben, Kleintiere zu berühren.

Im Zoo von Ueno möchten wir unseren Besuchern ein hautnahes Tiererlebnis ermöglichen. Wir möchten, dass sie mit allen Sinnen etwas über die Tiere lernen. Wir waren schon immer davon überzeugt, dass unser realistisches Auftreten eine wichtige Botschaft vermittelt, doch die vorübergehende Schließung hat die Umsetzung erschwert.

Um Informationen über die Tiere zu verbreiten, haben wir unsere Informationsbemühungen verstärkt, indem wir Artikel auf der Website „Tokyo Zoo Net“ veröffentlichten und Videos über Twitter teilten. Wir haben auch neue Lernwerkzeuge für die virtuelle Informationsvermittlung ausprobiert, wie beispielsweise die „Webversion der Ueno Zoo School“, allerdings zunächst mit etwas Bedenken. Um den Menschen zudem Erlebnisse wie Gerüche und Geräusche zu ermöglichen, die digital allein nicht vollständig wiedergegeben werden können, ermutigten wir sie, „wenn möglich einen nahegelegenen Zoo zu besuchen und die Tiere selbst zu beobachten“. Viele Teilnehmer folgten dieser Aufforderung freiwillig und berichteten anschließend ausführlich in der Online-Berichtsrunde von ihren Beobachtungen.


Eine Szene aus der „Webversion der Ueno ZOO Schule“, die mit dem Videokonferenztool Zoom durchgeführt wurde.

Währenddessen verbringen die Menschen aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und der Aufforderung, auf unnötige Ausflüge zu verzichten, sowie des sogenannten „Stay-at-Home“-Lebensstils mehr Zeit zu Hause. Der Konsum von Essen zum Mitnehmen und Lieferdiensten hat zugenommen, und auch der Plastikmüll soll gestiegen sein. Diese erhöhte Umweltbelastung verschlechtert den Lebensraum von Wildtieren und verstärkt den Rückgang ihrer Populationen.

In den letzten Jahren hat sich Plastikmüll zu einem ernsthaften globalen Problem entwickelt, und gerade als der Tokyo Metropolitan Zoo and Aquarium im Januar des vergangenen Jahres ankündigte, dass er daran arbeiten werde, den Plastikverbrauch in seinen Restaurants und Souvenirläden zu reduzieren, kam diese Ankündigung überraschend. beachten Diejenigen, die den Service genutzt haben, lobten ihn in höchsten Tönen als „eine für einen Zoo einzigartige Initiative, die Umweltaspekte berücksichtigt“. Wir werden diese Initiative auch in Zukunft fortsetzen.

Jetzt ist es an der Zeit, mithilfe digitaler Werkzeuge aktiv virtuelle Informationen zu verbreiten, Menschen für Natur und Tierwelt zu begeistern und lokale Umweltprobleme proaktiv anzugehen. Dadurch wollen wir unsere Bildungsangebote vor Ort weiter optimieren und neue Herausforderungen annehmen.

Ueno Zoologische Gärten
Regie: Yutaka Fukuda

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(21. Februar 2021)



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