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Veranstaltungen
Der Schopfibis und seine Verwandten befinden sich auf einer gewaltigen Wanderung!
└─11.04.2014

Der Tama-Zoo beherbergt eine große Anzahl von Schopfibissen aus aller Welt, die in gemäßigten bis tropischen Regionen leben. Aktuell werden dort auch Schopfibisse gehalten, die auf der Insel Sado wiederangesiedelt werden. Die Zoos Tokios arbeiten jedoch schon seit der Zeit zusammen, als es noch keine wilden Japanischen Schopfibisse auf Sado gab. Die vielen verschiedenen Schopfibisse haben sich zudem als nützlich erwiesen, um die Aufzucht und den Schutz der Tiere zu simulieren.

Das Gehege für Schopfibisse, in dem über 100 Tiere leben, wurde 1982 erbaut, aber nie renoviert. Die Decke ist hoch und mit einem Netz bespannt, damit die Vögel sich nicht den Kopf stoßen, ist aber stark beschädigt und in einem sehr schlechten Zustand. Die Stützpfeiler sind rostig und haben Löcher, was die Situation gefährlich macht, wenn sie so weitergeführt wird.

Deshalb haben wir beschlossen, alle Vögel in den Hinterhof umzusiedeln und umfangreiche Renovierungsarbeiten durchzuführen, darunter den Austausch aller Deckennetze, die Reparatur und das Streichen der Säulen sowie die Installation von Sprinklern, um Schneeansammlungen zu verhindern.

Das neue Gehege ist eigentlich für Schwarzgesichtlöffler gedacht. Wir haben zusätzliche Sitzstangen für die Ibisse angebracht, die erhöhte Plätze bevorzugen. Da wir aber nicht die gewünschten Baumaterialien beschaffen konnten, entstand ein unnötig imposantes Bauwerk, das einem Torii-Tor ähnelt. Trotzdem haben die Ibisse friedlich zusammengelebt, sich den Platz geteilt und die lange Bauzeit in ihrem beengten, provisorischen Zuhause gut überstanden.

Auch die Sitzstangen, Nistkästen und Nistplattformen im Inneren des Käfigs wurden ausgetauscht, und die Arbeiten waren schließlich etwa 70 Tage nach dem Umzug abgeschlossen.

Am 25. März 2014 wurden 112 Schopfibisse zehn verschiedener Arten eingefangen und sicher in die drei Käfige des Ibisgeheges zurückgebracht. Durch die Hinzunahme von Scharlachibissen, die aus der Quarantäne im Zoo von Ueno freigelassen wurden, sowie von Strandläufern und Enten, ist das Ibisgehege nun wieder vollständig bevölkert und beherbergt über 120 Vögel.

Obwohl die umfangreiche Renovierung das Erscheinungsbild nicht wesentlich verändert hat, fallen vor allem die nistkastenartigen Anlagen ins Auge, die von den Rotwangenibis genutzt werden. Die Rotwangenibis, die ihre Nester auf Felsvorsprüngen bauen, brüten schon seit einiger Zeit in solchen Nistkästen. Die alten waren jedoch baufällig und kurz vor dem Einsturz. Nun wurden sie durch brandneue, makellose weiße Konstruktionen ersetzt. Wir hatten befürchtet, die Vögel könnten misstrauisch werden und die neuen Nistkästen nicht nutzen, aber sie haben sie sofort angenommen, und einige sind bereits voll belegt.

Bitte kommen Sie vorbei und sehen Sie selbst, wie die Schopfibisse leben.

Foto oben: Temporäre Unterkunft für den Schwarzgesichtlöffler
Foto oben Mitte: Während des Umsiedlungsprozesses. Die Beinringnummer wird vor der Freigabe überprüft.
Foto, unten Mitte: Der neue Nistkasten für den Rotwangenibis ist voll.
Foto unten: Die Schopfibisse sind nach Abschluss der Bauarbeiten wohlbehalten zurückgekehrt.

[Takako Akikawa, Wildlife Conservation Center, Tama Zoological Park]

(11. April 2014)



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